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Umweltmanagement
 

Seit einigen Jahren engagiert sich Carrières du Hainaut aktiv für den Umweltschutz.
Früher wurden alle beim Abbau anfallenden Waschberge (fruchtbare Erde, Schlamm, tonhaltiger Schluff, Ton, Sand, Kalkstein) sowie Zuschnittabfälle und Fehlchargen auf Deponien entsorgt.
Heute werden die verschiedenen Stoffe in unterschiedlichen Bereichen wieder eingesetzt, z. B. bei der Landschaftsbegrünung, der Herstellung von Backstein und Zement, dem Bau oder der Sanierung technischer Vergrabungszentren oder als Aufschüttungsmaterial oder Schotter im Tiefbau.


Das beim Zuschnitt anfallende Abwasser wird als kalkhaltiger Bodenverbesserer auf landwirtschaftlichen Anbauflächen oder als Farbstoff für Backsteine verwendet.

Die Deponien werden nach und nach begrünt und bepflanzt, sodass sie sich harmonisch in die Umgebung einfügen und weniger Staubemissionen auftreten.

In den Betriebsstätten selbst werden Maßnahmen zur Erhöhung der Arbeitssicherheit und zur Verschönerung des Arbeitsplatzes durchgeführt (Gehörschutz, Abfalltrennung, Sauberkeit der Werkstätten usw.).

Umwelteinflüsse, Lärm, durch Sprengungen ausgelöste Erschütterungen, Staub und Lkw-Verkehr werden Tag für Tag auf herkömmliche Weise überwacht und kontrolliert.

Das Unternehmen Carrières du Hainaut steht im ständigen Dialog mit den ortsansässigen Anwohnern und bemüht sich so um eine rasche Lösung eventuell auftretender Spannungen oder Meinungsverschiedenheiten.

Im Bewusstsein seiner gesellschaftlichen Verantwortung engagiert sich das Unternehmen für die Weitergabe interner Kenntnisse an Schüler der Primär- und Sekundarstufe und veranstaltet Führungen durch die Werkshallen (Schulung städtischer Fremdenführer, Informationsschilder an den Anlagen, technische Broschüre).

Der Werksstandort öffnet seine Tore für das Fremdenverkehrsamt, das für interessierte Besucher der Region Soignies Führungen veranstaltet.

Grubenwasser

Der von Carrières du Hainaut betriebene Natursteinabbau erfolgt in den Kalksteinformationen des oberen Tournaisium (Ivorium-Stufe).
Diese Formation stellt das größte Grundwasserreservoir der Region Wallonien dar.
In einem Kalksteinmassiv sammelt sich das Wasser nur in den Hohlräumen (Verwerfungen, Klüften, Stollen oder Karsthöhlen).
Als der Steinbruch tiefer in die Erde vorangetrieben wurde, stieß man auf ein äußerst aktives Paläorelief, sodass große Wassermengen in der Grube austreten; derzeit fließen etwa 650 m³/h Grubenwasser in den Steinbruch.
Im Rahmen der Besteuerung der Grundwassergewinnung reicht bereits die Erklärung, dass das Wasser einem Wasserversorgungsunternehmen zur Verfügung gestellt wird, damit die steuerpflichtige Wassermenge halbiert wird.
Doch Carrières du Hainaut gibt sich mit einer solchen Erklärung nicht zufrieden.
Das Grubenwasser wird tatsächlich an den wallonischen Wasserversorger SWDE geliefert.

Die erforderlichen Vorrichtungen werden derzeit errichtet: Verlegung von Leitungen und Bau eines Ausgleichsbeckens (Wasserspeicher) vor der Anlage zur Wasseraufbereitung und verteilung in Neufvilles.
Konkret sprudelt 400 m3 Wasser pro Stunde seit 2006 beim Verbraucher aus den Leitungen.

 
 
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